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Lokomotiv-Fototag

Am 20. August 2017 ist es wieder soweit, Fototag im Erlebnisbahnhof Westerwald!

Eine Sonder-Veranstaltung speziell für die Eisenbahnfotografen, bei der jeder auf seine Kosten kommen wird.

Wie bei früheren Fototagen werden wieder alle Lokomotiven einzeln in fotogenen Positionen präsentiert, wobei die Wünsche der Fotografen, soweit möglich, Berücksichtigung finden.

In der Zeit von 10:00 bis 13:00 wollen wir den Erlebnisbahnhof den Fotografen vorbehalten.

Da das Fotografieren hungrig und durstig macht, bietet der Imbiss-Pavillon Speisen und Getränke!

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, gutes Wetter ist mitzubringen!

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

 

Dem Opfer der Dieselpest neues Leben eingehaucht

Seit 2009 wird herkömmlichem Diesel  ein Anteil von 7% Biodiesel beigemischt.  Dadurch verliert der althergebrachte Dieselkraftstoff spezifische Eigenschaften. Biodiesel zeigt, speziell bei hohem Wasseranteil, eine Tendenz zu mikrobiologischer Verunreinigung. Dadurch entstehen unter anderem Proteine, die schleimige Emulsionen bilden und die Kraftstoffqualität beeinflussen. Speziell bei unseren Museumslokomotiven, deren Motoren eher selten angelassen werden, entstand daher ein Problem.  Sind deren Tanks nicht vollständig gefüllt, was allein aus Kostengründen nicht zu bewerkstelligen ist,  bildet sich in den Tanks im Laufe der Zeit Kondenswasser. Das Problem hat einen Namen:  Dieselpest; als solche wird das Auftreten von Mikroorganismen (Bakterien, Hefen, Schimmelpilze) im Dieselkraftstoff mit sichtbarer Bildung eines Bioschlamms bezeichnet. Dadurch kann es zu Funktionsstörungen von Dieselantrieben kommen, weil der Bioschlamm Verstopfungen von Filtern und Treibstoffleitungen verursacht und somit den Fluss des Dieselkraftstoffs zum Motor behindert. Dies wird vor allem bei  langen Standzeiten wahrgenommen. Mikroorganismen ernähren sich von Kohlenwasserstoffen und benötigen zusätzlich Wasser, das in geringem Maße stets im Diesel enthalten ist. Durch den Zusatz von bis zu 7 Vol.-% Biodiesel stehen zusätzlich biologisch leicht abbaubare Komponenten zur Verfügung. Durch die exponentielle Vermehrung der Mikroorganismen kommt es zur Bioschlammbildung, die zu Filterverstopfungen und mikrobieller Korrosion führen kann.

Zu dieser Erkenntnis gelangten wir im Verlauf des Jahres 2011; war es uns in 2009 noch gelungen unsere  V6M 436 zu starten, so waren die Startversuche in der Folgezeit erfolglos.

 

Als Ursache fanden wir heraus, dass der stark verunreinigte Diesel im Tank nicht nur alle Filter verstopft, sondern auch die gesamte Einspritzanlage lahmgelegt hatte. Zunächst musste der „Alt-Diesel“ abgepumpt und entsorgt werden, eher ein kleines technisches Problem. Dem folgte die Reinigung der Leitungen und Filter,  was sich schon schwieriger gestaltete. Eine vollständige Befüllung des Kraftstofftanks mit nahezu 1000 Litern Diesel belastete natürlich auch die Vereinskasse, sodass die Wiederinbetriebnahme der Lok nicht an die erste Stelle der Prioritätenliste gesetzt wurde. Nachdem auch dieses Hindernis überwunden werden konnte, der Tank gefüllt und dem Treibstoff  ein spezielles biozides  Additiv beigefügt wurde, hoffte man auf eine schnelle Inbetriebnahme. Dies erwies sich aber als falsche Hoffnung, zeigte doch die Einspritzpumpe wenig Neigung ihrer Funktion nachzukommen. So blieb es bei verschiedenen Versuchen, der Verschmutzung von außen beizukommen, die aber ebenfalls erfolglos blieben.

Da wir diese Lokomotive beim diesjährigen „Fototag“ als weltweit einzig betriebsfähig verbliebenes Exemplar präsentieren wollen, musste ein echter Fachmann der alten Schule gefunden werden. Unser Vereinsmitglied Edgar Warbinek nahm sich des Problems an. Als Kfz-Meister verfügte er über das notwendige Basiswissen und viel Berufserfahrung, gepaart mit persönlichem Ehrgeiz ist es ihm nun gelungen, nach mühseliger Demontage und Reinigung aller Komponenten der Kraftstoffanlage, den  Motor wieder zum Laufen zu bringen. Erschwerend kommt hinzu, dass wie vielleicht nicht jedem Eisenbahnfreund bekannt, zum Startvorgang die Anlassflaschen der Lok zunächst erst einmal mit der Ladeluft gefüllt (500Liter) und auf einen Druck von 25 bar gebracht werden. Erst dann ist die Lok startbereit und der Motor kann „angeblasen“ werden. 

 

 

Am 20. August wird man, im Rahmen des Fototages, diesen heutzutage nicht mehr alltäglichen Startvorgang live verfolgen können.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und das gemeinsame Erlebnis.

 

 

Zwischenbilanz

Zwischenbilanz

Auf den ersten Blick nicht erkennbar, aber unsere Homepage wurde einer eingehenden und zeitaufwändigen Revision unterzogen. Während der Umbauphase haben wir uns daher mit Informationen über das aktuelle Geschehen im Erlebnisbahnhof Westerwald etwas zurückgehalten.

Das bedeutet allerdings nicht, dass wir in dieser Zeit die Arbeit ruhen ließen, vielmehr wurde wieder viel geschafft.

Der Januar brachte uns erst einmal Schnee, der auch geräumt werden musste!  Dank „Steffi“ unserem Multitalent, keine lästige Pflicht, sondern ein Wintervergnügen. Im Lokschuppen wurde eifrig am Innenausbau des zukünftigen Ausstellungsraumes im ältesten Schuppenteil gearbeitet.

 

  

  Fotos: Wolfgang Steffen (WS)

   

 Fotos: Andreas Böttger (AB)

Am 04. Februar trafen sich die Eisenbahnfreunde in der Andreasstube, um gemeinsam ins neue Jahr zu starten, Jahresanfangsfeier statt Jahresabschlussfeier!

 Fotos: AB

Das von der DBAG erworbene mechanische Westerburger Vorsignal wurde von unserem Ehrenmitglied Dieter Neumann einer gründlichen Restaurierung unterzogen.  Für das Eisenbahnplakatmuseum und den zukünftigen Ausstellungsraum im Erlebnisbahnhof konnten im Raum Frankfurt sehr schöne Ausstellungsvitrinen erworben werden, die mit zwei Transporten den Weg nach Westerburg fanden. 

Zum Monatsende übten sich die Eisenbahnfreunde im Wurzelziehen, jedoch nicht mathematisch, sondern vielmehr mechanisch.

 

  Fotos: WS

Der März brachte uns freie Sicht auf die Westerburger Eisenbahnbrücke. Bereits im vergangenen Jahr wurde  in einer Gemeinschaftsaktion der Interessengemeinschaft  Westerwald-Querbahn (IWQ) und den Westerwälder Eisenbahnfreunden (WEF) die Brücke talseitig vollständig freigeschnitten. Unser Nachbargrundstück fand einen neuen Besitzer, der zu unserer Freude den gesamten Bewuchs entfernen ließ.  Sehr viel Zeit investierten wir in die Erstellung eines neuen Museumsführers, der neben unserer Fahrzeugsammlung auch die Historie der Westerburger Bahnanlagen aufzeigt. Darin wird auch sehr anschaulich unsere bislang geleistete Arbeit in und um den Erlebnisbahnhof Westerwald zusammengefasst.

 

Fotos: AB

Die Jahreshauptversammlung der Westerwälder Eisenbahnfreunde fand im April statt und stand im Zeichen der alle zwei Jahre erforderlichen Neuwahlen des Vorstandes.  Nach dem Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden legte der Kassenwart den Kassenbericht für das vergangene Jahr offen, die Kassenprüfer bestätigten die ordnungsgemäße Kassenführung und empfahlen der Versammlung die Entlastung des Vorstandes, dem die Versammlung auch einstimmig folgte. Die anstehende Neuwahl bestätigte den bisherigen Vorstand, ein Zeichen, dass man mit dessen Arbeit zufrieden ist. Noch während der Hauptversammlung konnte der bereits erwähnte Museumsführer druckfrisch den Mitgliedern vorgelegt werden.

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: WS 

Der Frühjahrs-Modellbahntag Anfang Mai ist der alljährliche Start unserer Veranstaltungsreihe. Auf mehr als 150 Metern Ausstellungsfläche war alles zu finden, was der Modelleisenbahner liebt. Wir konnten uns über einen regen Zuspruch freuen und sahen viele zufriedene Gesichter, nicht nur bei unseren Gästen!

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch am Vatertag meinte es Petrus wieder gut mit uns und so konnten wir uns über zahlreiche Gäste freuen, darunter viele bekannte Gesichter treuer Fans des traditionellen Vatertags-Jazz-Frühschoppens.  Dies ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Westerwälder Eisenbahnfreunde und des Kulturbüros der Verbandsgemeinde Westerburg. Für die musikalische Gestaltung zeichneten in diesem Jahr die "Original Blütenweg Jazzer", die bei strahlendem Sonnenschein das Publikum zu begeistern wussten.

 Fotos: AB

  

  Foto: WS

 

 

Getreu dem Motto „Alles neu macht der Mai“ konnte auch das

aufwändig restaurierte Vorsignal im Eingangsbereich des Erlebnis-

bahnhofs aufgestellt werden. Damit ist es den Westerwälder

Eisenbahnfreunden gelungen,ein weiteres Original-Exponat

des Bahnhofs Westerburg vor der Verschrottung zu bewahren

und der Nachwelt vor Ort zu erhalten.

Auch ein Westerburger Hauptsignal wurde von den WEF`lern

gekauft und wird nach der Restaurierung ebenfalls im Eingangs-

bereich des Erlebnisbahnhofs den Gästen "Fahrt frei" anzeigen.  

 

 

                                                                     Fotos: Wolfgang Steffen        

 

Im Juni stand unsere Dampflok 44 508 wieder einmal im Mittelpunkt, waren doch mittlerweile 40 Jahre vergangen, seit die Lokomotive das letzte Mal mit eigener Kraft unterwegs war.  Ansporn für uns, der Lok wieder ein wenig mehr zu einem vollständigen  Aussehen zu verhelfen, wenn auch in kleinen, aber optisch markanten Schritten. Um unseren Gästen und Besuchern mehr über die Lokomotive und ihren Weg in den Westerwald aufzuzeigen, haben wir die Geschichte der Maschine in einer reich bebilderten Broschüre festgehalten, die rechtzeitig zur 40sten Wiederkehr der z-Stellung der 44 508 erschienen ist.

 

  Fotos: AB

   

 Fotos: WS

Die sommerliche Hitze des Juni erreichte unser diesjähriges Lokschuppenfest leider nicht, vielmehr kam zunächst der von vielen Gärtnern erhoffte, für uns aber zur Unzeit einsetzende Regen. Ab der Mittagsstunde hatte Petrus wohl ein Einsehen und ließ dann doch die Sonne wieder scheinen und die Gesichter der Eisenbahnfreunde und deren Gäste hellten sich deutlich auf.

 

AUSBLICK:

 

Sepp Herberger, die Fußballtrainerlegende formulierte es so: “Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, für uns bedeutet dies, dass am 20. August der „Lokomotiv-Fototag“ vorzubereiten ist, dessen Höhepunkt die Vorführung der weltweit einzigen betriebsfähigen Deutz V6M 436 R werden soll.

Bis dahin kommt  jedoch noch viel Arbeit auf uns zu.

Wir freuen uns auf die Eisenbahnfotografen!                                                                                                                    Text: Andreas Böttger

 

 

Die Geschichte der Dampflokomotive 44 508

Am 26.Mai 2017 jährt sich der Tag der Außerdienststellung der letzten kohlegefeuerten Dampflokomotive der Baureihe 44 zum 40sten mal.

Seit 2002 befindet sich die Lokomotive 44 508 in der Obhut der Westerwälder Eisenbahnfreunde. Es war an der Zeit, ein wenig über die Geschichte dieser Lok zu Papier zu bringen.

Dank der Unterstützung engagierter Eisenbahnfreunde, die uns Fotos aus ihren Archiven zur Verfügung gestellt haben, konnten wir eine Broschüre über "unsere" 44er erstellen.

Das Heft umfasst 32 Seiten im Format DIN A 5 mit vielen farbigen Bildern der 44er und wird gegen eine Schutzgebühr von 3.-- Euro im Erlebnisbahnhof Westerburg abgegeben.