Aktuelles

 

Wissen was die Stunde geschlagen hat!

Was gibt es Neues im und um den Erlebnisbahnhof Westerwald?

Wir berichten über unsere Veranstaltungen und über unsere Arbeitsprojekte.

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24.03.2019 - Gleisbau - Spenden - Aktion

Die Verbindung zu den Gleisen der ehemaligen Westerwaldquerbahn soll wieder hergestellt werden.

Der Erlebnisbahnhof ist zwar nicht die Insel der Glückseligen, jedoch gleistechnisch gesehen noch eine kleine Insel. Dies soll sich ändern!

Durch den Einbau einer Kreuzungsweiche sollen die noch vorhandenen Querbahngleise an den Lokschuppen angeschlossen werden. Damit soll auch die Möglichkeit eines Anschlusses an das Netz der DBAG geschaffen werden. Für den Kauf der Weiche und deren Einbau fehlen uns noch die erforderlichen Mittel. Die Westerwälder Eisenbahnfreunde sind daher auf die Unterstützung von Spendern angewiesen. Spenden über 50,-- Euro belohnen wir mit einem Gleisbaustein. Der Verein ist gemeinnützig und somit berechtigt Spendenbescheinigungen auszustellen.

Spenden werden auf unser Konto DE32 5735 1030 0000 5195 20 bei der Sparkasse Westerwald-Sieg unter dem Stichwort " Gleisbaustein " erbeten. Wir sind für jede Unterstützung dankbar!

 

28.02.2019 - Wenn die Eisenbahnfreunde Treysa in den Westerwald kommen,

 

 

dampft es nicht nur auf den Gleisen, nein auch die Westerwälder Eisenbahnfreunde stehen dann unter Volldampf, gilt es doch die Reisenden des Sonderzuges zu verpflegen. Bereits am 09. Februar erreichte der erste Sonderzug mit fast vierhundert Fahrgästen bei noch winterlichem Wetter Westerburg.  Die schwere Güterzuglokomotive 58 311 zog nicht nur die Reisezugwagen, vielmehr zog sie auch viele Schaulustige an, die den seltenen Besuch einer Dampflokomotive miterleben wollten.

Im Lokschuppen des Erlebnisbahnhofs dampfte pünktlich mit dem Eintreffen des Zuges die heiße Erbsensuppe in den Kesseln.  Für das leibliche Wohl der Fahrgäste war bestens gesorgt und so musste keiner den Schuppen hungrig oder gar durstig verlassen. Während des zweistündigen Aufenthalts in Westerburg konnten die Gäste die Fahrzeugsammlung, den Ausstellungsraum und die große Spur 1 Bahn rund um den Kohlenladekran bewundern.

Auch im  Eisenbahnplakatmuseum  herrschte reger Besucherandrang und so sah man überall zufriedene Gesichter.

Während sich der Zug in Richtung Treysa bewegte, hieß es für die WEF´ler aufzuräumen und mit den Vorbereitungen für den weiteren Besuch am 23. Februar  zu beginnen.

 

Auch diese Fahrt, von Mainz kommend, stand unter dem Motto „Winterdampf“, aber Petrus befand, dass nun „Frühlingsdampf“ das bessere Motto wäre. Und so lief der Zug bereits um 10:57 Uhr bei strahlendem Sonnenschein in den Bahnhof Westerburg ein. Die Westerwälder Eisenbahnfreunde waren diesmal schon zwei Stunden früher aufgestanden, um das Mittagessen auch pünktlich zur Ankunft bereitstellen zu können.

 

Auch auf der Spur 1 Anlage herrschte wieder reger Verkehr, wobei an diesem Tag wieder neue  Züge die Gäste erfreuten. Während die Besucher beköstigt wurden, herrschte auf den Bahnhofgleisen reger Rangierbetrieb, galt es den Zug für die geplante Weiterfahrt nach Hachenburg ein wenig umzustellen.

Und so starteten die EF Treysa mit der 58 311 um 13:00 Uhr pünktlich zur Weiterfahrt.  An der Fahrtstrecke warteten  schon zahlreiche Eisenbahnfreunde mit Fotoapparaten und Kameras, um den Zug auf der reizvollen Strecke der Oberwesterwaldbahn im Bild festzuhalten.

Bei strahlendem Sonnenschein harrten sie dann auch noch geduldig auf die Rücktour in Richtung Limburg, denn wenn schon mal ein Dampfzug durch den Westerwald fährt will man keinen Moment verpassen.

                                                                                                                      Text: Andreas Böttger, Fotos: Andreas Böttger, Joachim Höhl (JH)

02.01.2019 - Identität wieder hergestellt

 

 

In der  Eisenbahnbau- und Betriebsordnung (EBO) von 1928 wurde im § 36 Abs 3 festgeschrieben, dass an Triebfahrzeugen ein Schild anzubringen ist, welches  Auskunft über den Namen des Herstellers, die Fabriknummer und das Jahr der Herstellung gibt. Die ML 440C der Bundeswehr verfügte auch über solche Fabrikschilder, die allerdings irgendwann vor vielen Jahren einen unbekannten Liebhaber gefunden haben. Nur noch die Gewindelöcher an den Längsträgern zeigten an, wo sich besagte Schilder einst befunden hatten.

Dank der freundlichen Unterstützung durch die Firma EMH Eisenbahnteile Bude konnten die fehlenden Schilder nach Originalunterlagen neu gefertigt werden. Damit konnten wir der  Museumslokomotive, nun für jeden Besucher sichtbar, wieder zu  ihrer Identität verhelfen.

                                                                                                                                                                         Text + Bilder: Andreas Böttger